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    25 Jahre Berufserfahrung als Kontaktlinsenspezialist!

    Kontaktlinsen, Tageslinsen, Monatslinsen, Nachtlinsen, Multifokallinsen, Keratokonuslinsen uvm.

    Jede Kontaktlinse hat eine Vielzahl von komplexen Eigenschaften. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen weichen und harten bzw. formstabilen Kontaktlinsen. Konventionelle Kontaktlinsen werden über einen längeren Zeitraum, z. B. ein Jahr lang, getragen. Bei den weichen Kontaktlinsen gibt es mittlerweile meist Austauschsysteme. Austausch-Kontaktlinsen werden je nach System nach einem Tag, nach zwei oder nach vier Wochen gegen neue Kontaktlinsen ausgewechselt. Welche Kontaktlinsenart für Sie persönlich am besten ist, hängt - neben Ihren Augen selbst - von verschiedenen Faktoren ab wie z. B. Ihren persönlichen Anforderungen, Ihren Lebensgewohnheiten und Ihrem Beruf ab.

    Bei JÖRG ZAPF Augenoptik erwartet Sie eine ausführliche Beratung um den für Ihre Augen optimalen Typ festzustellen.

    Formstabile Kontaktlinsen

    Formstabile Kontaktlinsen bestehen aus sauerstoffdurchlässigen Kunststoffen. Das gewährleistet auch bei langem Tragen ein gutes Augenklima. Bei trockenen Augen sind formstabile Kontaktlinsen oft besser verträglich als weiche Linsen, die aus weniger sauerstoffdurchlässigem Material bestehen. Die Tragedauer von formstabilen Kontaktlinsen ist abhängig von der Pflege.

    Weiche Kontaktlinsen

    Weiche Kontaktlinsen bestehen aus flexiblem Material und passen sich so der Form der Hornhaut an. Das Resultat ist eine sehr gute Spontanverträglichkeit dieser Linsen, auch bei Menschen mit empfindlichen Augen, sowie ein angenehmes Tragegefühl.

    Weiche Kontaktlinsen sind – im Gegensatz zu formstabilen Linsen – etwas größer, der Durchmesser liegt um die 13 bis 14,5 Millimeter. Durch die vergleichsweise große und gleichmäßige Auflage haben weiche Kontaktlinsen einen stabilen Sitz, die Linsen können kaum verrutschen.

    Austauschkontaktlinsen

    Unter Austauschkontaktlinsen versteht man den täglichen, wöchentlichen, zwei-wöchentlichen oder monatlichen Austausch der Linsen. Durch den häufigen Wechsel sind diese Linsen sehr hygienisch.

    Multifokallinsen

    Bei Multifokallinsen werden zwei oder mehrere ringförmige Sehzonen konzentrisch angeordnet. Bei modernen Linsen gehen die Bereiche mittlerweile fließend ineinander über. Der Benutzer kann gleichzeitig verschiedene optische Zonen nutzen. Dem Auge wird gleichzeitig das Bild der Ferne und der Nähe angeboten, und es wählt (unbewusst) das gewünschte Bild aus.

    Torische Kontaktlinsen

    Torische Kontaktlinsen sind Linsen, mit denen man eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) korrigiert. Neben dem Dioptriewert müssen bei der Herstellung noch die genauen Werte für Achse und Zylinder berücksichtigt werden. Hier wird die Hornhautverkrümmung durch zylindrische Parameter ausgeglichen. Die Linse muss in einer definierten Position sitzen. Dies wird durch vielfältige Methoden erreicht, die eine sorgfältige Anpassung erfordern.

    Keratokonus Kontaktlinsen

    Keratokonus ist eine fortschreitende, manchmal erblich bedingte, meist beidseitige Sehschädigung. Bei dieser Erkrankung verdünnt sich die Hornhaut und wölbt sich kegelförmig vor, so dass es zu starkem Sehschärfenverlust mit Sehstörungen in der Nähe und der Ferne kommt (Blendungen, Kontrastminderung, Doppelbilder). Der steilste Punkt der Vorwölbung wird Apex genannt.

    Beim Keratokonus ist es außerordentlich wichtig, dass die Kontaktlinsen exakt auf die Unregelmäßigkeiten der Hornhaut angepasst werden. Die Kontaktlinsen dürfen keinen Druck auf die Hornhautspitze (Apex) ausüben. Nur so kann die Klarheit der Hornhaut lange erhalten bleiben und das Tragegefühl als angenehm empfunden werden.


    Vorteile der Linsenarten

    Formstabile Kontaktlinsen Weiche Kontaktlinsen Austauschkontaktlinsen
    • Formstabile Kontaktlinsen haben eine hohe Langzeitverträglichkeit, da sie aus hoch sauerstoffdurchlässigem Material bestehen.

    • Trockene Augen vertragen formstabile Kontaktlinsen oftmals besser als weiche (höhere Sauerstoffdurchlässigkeit).

    • Manche Sehfehler können nur mit formstabilen Kontaktlinsen korrigiert werden, insbesondere Keratokonus oder starke Hornhautverkrümmung nach Hornhauttransplantationen.
    • Weiche Kontaktlinsen haben eine gute Spontanverträglichkeit - auch und gerade bei "Kontaktlinseneinsteigern"

    • Mit weichen Kontaktlinsen lassen sich nahezu alle Fehlsichtigkeiten korrigieren

    • Weiche Linsen können sehr leicht abwechselnd mit einer Brille getragen werden
    • Austauschlinsen sind, da sie regelmäßig getauscht werden, sehr hygienisch

    • Austauschlinsen sind weiche Kontaktlinsen. Sie haben daher eine sehr gute Spontanverträglichkeit

    • Austauschlinsen eigenen sich für den täglichen Gebrauch, sind besonders auf Reisen empfehlenswert

    Einschränkungen der Linsenarten

    Formstabile Kontaktlinsen Weiche Kontaktlinsen Austauschkontaktlinsen
    • Formstabile Kontaktlinsen haben bei der ersten Anprobe im Einzelfall ein unangenehmes Tragegefühl, wenn sie nicht genau angepasst sind.

    • Formstabile Kontaktlinsen schwimmen auf der Hornhaut und haben eine geringere Auflagefläche als weiche Linsen. Sie können daher gerade beim Sport leichter verrutschen oder verloren gehen.
    • Viele weiche Kontaktlinsen sind etwas weniger sauerstoffdurchlässig als formstabile Kontaktlinsen. Moderne Materialien (beispielsweise Silikon-Hydrogel) bieten allerdings auch für weiche Linsen erheblich verbesserte Sauerstoffdurchlässigkeit. Bitte beachten Sie in jedem Fall die empfohlene Tragedauer.
    • Austauschlinsen haben - wie andere weiche Kontaktlinsen auch - vereinzelt Schwächen bei der Langzeitverträglichkeit (Luftdurchlässigkeit)

    • Austauschlinsen können viele, aber nicht alle Fehlsichtigkeiten korrigieren

    • Austauschlinsen haben in der Regel standardisierte Durchmesser, Radien und Korrekturmöglichkeiten. Daher sind sie nicht für jedes Auge gleich gut geeignet.


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